Romy, Personalentwicklung

Wie heißt Du und woher kommst Du?

Ich heiße Romy und komme aus der Nähe von Stuttgart. Ich bin zum Studium nach Potsdam gezogen und jetzt seit sechs Jahren in Berlin.

Was ist Deine Position und was machst Du?

Ich arbeite in der Personalentwicklung. Das ist bei uns eine Einzelposition, da wir nicht so ein großes Unternehmen sind. Deshalb liegen alle Themen, die die Personalentwicklung betreffen, bei mir. Ein großes Thema ist die Weiterbildungsplanung. Ich organisiere Trainings und Seminare, die hier In-House stattfinden, recherchiere Weiterbildung für Mitarbeiter, die sie bei externen Anbietern besuchen können, und teilweise gebe ich auch selbst Trainings. Außerdem schaue ich, was die Entwicklungswege für unsere Mitarbeiter sein könnten. Dafür stimme ich mich mit den direkten Führungskräften ab.

Viermal im Jahr gibt’s einen Jour Fixe, an dem alle Mitarbeiter zum Austausch zusammenkommen. Auch von den Standorten Stuttgart und München. Dreimal davon organisieren wir Workshops, in denen die Mitarbeiter sich gegenseitig von ihren Projekten berichten. Und an einem Jour Fixe findet unser Gesundheitstag statt. Somit liegt das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement auch bei mir. Außerdem bin ich dafür verantwortlich, dass die Mitarbeitergespräche stattfinden und dass dabei ausreichend Feedback in beide Richtungen gegeben wird. Zum Thema Feedback: Alle zwei Jahre machen wir eine Mitarbeiterbefragung. Ich bin für die Durchführung und Auswertung zuständig. Ich würde sagen, dass ich eine Schnittstelle zwischen den Mitarbeitern und der Führungsebene bin.

Das ist ja eine ganze Menge.

Ja, und das gefällt mir auch sehr. Es deckt die ganze Breite ab und ist dadurch sehr abwechslungsreich. Und da es eine Einzelposition ist und ich viel mit mir ausmachen kann, habe ich viel Freiraum in dem, was ich mache und wie ich es mache.

Für mich ist es toll, dass ich mit allen Mitarbeitern zu tun habe. Gerade auch mit denen, die neu anfangen bei uns. Dadurch, dass ich zu Beginn ein paar Sachen zur Einarbeitung und Weiterbildung erkläre, lerne ich sie ziemlich schnell kennen. Es ist schön, dass wir als Firma gerade noch so groß sind, dass es gut klappt, alle zu kennen und Kontakt zu haben.

Was hast Du davor gemacht? Und warum hast Du dich eigentlich für InMediasP entschieden?

Ich habe Psychologie studiert und dann im Master Arbeits- und Organisationspsychologie vertieft. Zusätzlich habe ich eine Ausbildung zur Mediatorin gemacht. Während des Studiums habe ich über zwei Jahre als Werkstudentin bei der S-Bahn Berlin in der Personalentwicklung gearbeitet.

Für InMediasP habe ich mich dann entschieden, weil es nur ganz wenige Firmen in dieser Größe gibt, die eine eigene Stelle für Personalentwicklung anbieten.

Wie sehen Weiterbildungsmaßnahmen bei InMediasP aus?

Als ich im Oktober 2016 hier eingestiegen bin, habe ich mich mit den Führungskräften zusammengesetzt und einen Katalog von verschiedenen Standardschulungen aufgestellt, die eigentlich für alle Mitarbeiter relevant sind. Darin sind spezifische fachliche Schulungen enthalten, aber auch recht viele Schulungen zu Softskills. Die definieren zum Beispiel, was ein Berater können sollte: Meetings gut moderieren, gute Präsentationen abliefern, Konfliktmanagement beherrschen …

Zum Anfang des Jahres finden unsere Mitarbeitergespräche mit der jeweiligen Führungskraft statt. Da legen wir fest, wohin die Entwicklung in diesem Jahr gehen soll und welche Weiterbildungsmaßnahmen sich daraus ergeben. Der gesammelte Weiterbildungsbedarf wird dann an mich übergeben und ich schaue, wie wir das realisieren können.

Besonders ist hier auch, dass ganz viele Schulungen von Mitarbeitern für Mitarbeiter gegeben werden. Klar kaufen wir auch Trainings ein, aber wir haben so viele, die sagen: Ich würde gern einen Vortrag zu meinem Thema halten. Oder: Ich habe eine Schulung besucht, hab mich eingearbeitet und will das Thema hier jetzt anbieten. Das ist natürlich schön für die Mitarbeiter, die an den Vorträgen und Schulungen teilnehmen, aber auch für diejenigen, die sich mal als Trainer ausprobieren möchten.

Bist Du immer hier vor Ort oder auch an anderen Standorten?

Ich bin eigentlich immer in Hennigsdorf. Da ich aus Stuttgart komme und wir dort auch einen Standort haben, war ich auch zweimal für eine Woche unten. Ich bin ja von meiner Tätigkeit her flexibel und kann dort einfach mit dem Laptop arbeiten. Und es war ganz schön, auch mal die Kollegen dort länger zu sehen. Aber am meisten Sinn macht es, hier zu sein. Hier sind die meisten Kollegen, hier kann ich ganz viel mit den Leuten quatschen.

Wie würdest Du das Miteinander im Team und bei InMediasP insgesamt beschreiben?

Es ist sehr familiär. Das klingt hoffentlich nicht zu schnulzig, aber es ist einfach so, dass ich sehr gern herkomme und glücklich nach Hause gehe. Auch wenn meine Aufgabe mal nicht so schön ist, freue ich mich trotzdem auf die Leute. Es sind Freundschaften aus dem Kollegenumfeld entstanden, wo wir uns auch privat treffen oder was Schönes unternehmen. Es ist einfach angenehm hier, da ich die Kollegen als sehr hilfsbereit erlebe und eine offene und lockere Atmosphäre herrscht. Durch verschiedene Firmen-Events wird das Miteinander hier auch sehr gefördert.

Was für Firmen-Events gibt es denn, an denen Du teilnimmst?

Zweimal im Jahr gibt‘s eine Feier. Da ist zum einen im Juni immer das Sommerfest und im Winter steigt die Weihnachtsfeier. Zusätzlich organisiert jedes Team noch sein eigenes Team-Event. Wir nehmen auch an ziemlich vielen Sportveranstaltungen teil: Firmenläufe, Drachenboot-Rennen oder ein Beach-Cup. Und dann gibt’s noch ein Firmen-Fußball-Turnier, an dem eine Mannschaft von InMediasP dabei ist.

Manche Events sponsert die Firma und lädt danach noch in den Biergarten ein, bei anderen melden sich die Mitarbeiter einfach so an und sagen: Wir machen mit.

Arbeitest Du eigentlich auch mal von zu Hause aus?

Das habe ich schon zwei, drei Mal genutzt. Entweder hatte ich auswärts einen Termin, nach dem es sich nicht mehr gelohnt hat, ins Büro zu fahren. Oder ich habe zu Hause eine Schulung oder Mitarbeiterbefragung vorbereitet und wollte dabei einfach in aller Ruhe arbeiten.

Insgesamt nutze ich es aber nicht so viel. Trotzdem ist es schön zu wissen, dass man keinen Urlaub nehmen muss, wenn man zum Beispiel mal einen Arzttermin hat, den man nicht anders legen kann.

Wie stellst Du Dir Deine Zukunft bei InMediasP vor?

Für mich kann es so weitergehen, wie es ist. Ich glaube, dass mir die Themen, die ich vorantreiben kann, noch lange nicht ausgehen. Und solange das spannend für mich bleibt, passt das doch ganz gut.