Sascha, Softwareentwickler

Wie heißt Du und woher kommst Du? Was genau machst Du bei InMediasP?

Ich heiße Sascha, wohne in Berlin und bin gebürtig aus Brandenburg. Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert, den Master gemacht und hier im Bachelor als Praktikant beziehungsweise als Werkstudent angefangen.

Wie lange bist Du schon dabei? Was gefällt Dir an Deinen Aufgaben besonders?

Nach dem Master bin ich 2012 bei InMediasP eingestiegen. Ich habe für verschiedene Märkte und Marken Dienste in Infotainment-Systemen für Autos angepasst und weiterentwickelt. Wir sind mit vier Leuten gestartet und sind jetzt zwölf Mitarbeiter in drei Teams. Ich selbst bin Softwareentwickler und betreue zurzeit die Neuankömmlinge im Projekt. 

 Und was gefällt Dir besonders?

Besonders gut gefällt mir das Car-IT-Umfeld. Wir arbeiten an einem schönen Projekt am Puls der Zeit. Das ist ein spannendes Thema mit großem Technologie-Stack und einer riesigen Service-Landschaft dahinter. Das Management der Fahrzeuge ist ziemlich komplex – auch, weil wir mit einem großen Konzern zusammenarbeiten. Die Leute da sind gewillt, agil zu entwickeln, aber das klappt nicht immer. Wir sagen dann: »Das ist unsere Vorstellung. Zieht ihr mit?« 

Meine neue Aufgabe ist ein Grüne-Wiese-Projekt. Wir konnten uns komplett entscheiden, mit was für Technologien wir arbeiten, wie das Projekt aufgesetzt ist, wer was macht.

Hinzu kommt der soziale Faktor, dass das hier alles supernette Leute sind. Dazu herrscht relativ viel Freiheit. Ich merke, wie gut man die Leute in Projekte bekommt. 

Sie werden nicht reingeschoben nach dem Motto: »Hier, mach mal.« Wir können uns gut kümmern. Und wenn ich deshalb grad nicht so viel entwickeln kann, haben meine Kollegen Verständnis. Dann machen wir einen kleinen Aufbau und können uns ordentlich einarbeiten, und es geht erstmal langsam in die Projektphase mit dem Kunden, bevor ernst abgerechnet wird. 

Arbeitest Du auch in interdisziplinären Teams?

Hauptsächlich sind wir als Entwickler unter uns. Es gibt aber viele Projekte und Anforderungen, die von Beratern reingebracht werden und dann in Zusammenarbeit mit ihnen bearbeitet werden. 

Besuchst Du Fachveranstaltungen?

Ich habe schon einige Fachmessen für die Car-IT und Anforderungsmanagement-Themen besucht. Es gibt eine Car-IT-Konferenz, da war ich vor einem halben Jahr. Und ansonsten mal technologisch basierte Veranstaltungen. 

Hast Du auch Aufgaben neben der Softwareentwicklung?

Ich habe die Unterstützung und Einarbeitung der neuen Teammitglieder übernommen. Wir haben zurzeit relativ viele neue Leute. Recruiting-Unterstützung mache ich auch. Da versuche ich herauszufinden, ob die Bewerber fachlich in der Lage sind, die Aufgaben zu erfüllen. 

Neuerdings bin ich auch im Vertrieb unterwegs und versuche, mehr Einblick zu gewinnen, wie es hier abläuft und wie Akquise betrieben wird. Dazu kommt die Bereichs-Weiterentwicklung. Wenn man hauptsächlich Softwareentwicklung macht, möchten wir in den Mitarbeitern weitere methodische Kompetenzen hervorbringen, damit sie wissen, wie agile Entwicklung geht, wie man Vorträge macht oder Anforderungsmanagement. Da bieten wir Workshops und Fortbildungen an. 

Dann kannst Du Deine Fachkenntnisse auch an jüngere Mitarbeiter weitergeben?

Genau das versuche ich im Projekt und über die Kompetenzfeldverantwortung. Außerdem gebe ich gern Workshops und Vorträge.  

Bist Du immer hier vor Ort in Hennigsdorf oder auch draußen?

85 Prozent bin ich vor Ort, wie die meisten Entwickler hier. Es kommt höchstens mal vor, dass wir kurz zum Kunden fahren und eine Retrospektive oder einen Workshop machen.

Wie tauscht ihr ich euch als Team aus und was für Meetings nutzt ihr?

Wir versuchen, transparent zu sein. Mit Scrum und agiler Methodik, mit Dailys, Retrospektiven und Reviews mit dem Kunden. Und hier im Büro quatschen wir uns einfach an. 

Diese Transparenz, dieses »Wir reden und erklären uns gegenseitig Sachen«, das passt. Dann malt man etwas an die Tafel und fragt: »Wie siehst Du das?« Man holt Feedback ein, kommt auf Sachen, die man selbst nicht bedacht hat und kann eine schöne Lösung bauen.

Der Vorteil: Die anderen kriegen das mit. Alle haben Verständnis von allen Bereichen in der Software und auch vom Projekt. Deswegen ist dieser Austausch relativ rege. 

Wie würdest Du das Miteinander im Team und insgesamt beschreiben?

Wir halten die Transparenz hoch. Du darfst zu Deinen Fehlern stehen, darfst welche machen, kannst fragen: »Kann mir jemand helfen?« Das muss einfach natürlich sein. Man darf und muss keine Angst haben. Ich will Kreativität fördern.

Die Leute sollen Spaß haben, miteinander reden, kreativ vorangehen, neue Ideen generieren. Transparenz ist wichtig, hinzu kommt auch Mut. Mut, Sachen sagen zu dürfen und zu können. 

Und wie würdest Du das soziale Miteinander beschreiben?

Das ist offen und freundlich, teils auch familiär. Man hat Freunde, die man neben der Arbeit trifft und treffen will. Man erzählt sich auch private Sachen. Wir duzen uns ja alle und pflaumen uns aus Spaß auch mal an. Wenn neue Leute reinkommen, blühen sie auf. Naja, ich weiß nicht, ob sie aufblühen, aber sie verändern sich. Meist zum Positiven. 

Welche Firmenevents habt ihr neben der Weihnachtsfeier?

Wir haben meist eine Sommerfeier. Dann gibt's Team-Events für den Bereich Softwareentwicklung: Essen gehen und zum Beispiel mal die Berliner Unterwelten anschauen. Das wird im Bereich organisiert und abgestimmt und dann macht man es ein bis zweimal im Jahr. Wird auch finanziert. Echt schön. 

Wie erreichst Du Deine Vorgesetzten? Sind sie für Dich ansprechbar?

Die Wege sind hier kurz. Einfach anquatschen auf dem Gang. Oder man schreibt eine Mail. 

Arbeitest Du auch mal von zu Hause aus?

Das ist gut geregelt und bedarf keiner bürokratischen Anstrengung. Man teilt vorher mit, dass man von zu Hause aus arbeiten muss, weil vielleicht die Handwerker kommen. Der Kunde ist ja eh nicht hier vor Ort. Wir machen mit ihm Meetings über Videokonferenz. Der einzige Nachteil beim Home Office ist, dass man nicht mit dem Team im Büro sitzt. Deswegen sollte das nicht überhandnehmen. 

Und wie siehst Du Deine Zukunft bei InMediasP?

Ich hoffe, noch mehr den Bereich mitformen zu können. Auch Softwarearchitektur finde ich schön: Probleme lösen, die nicht so auf der Detailebene im Code sind, sondern mehr systemübergreifend. Den Aufbau neuer Leute finde ich auch spannend. Ich habe gemerkt, dass ich einen guten Draht zu ihnen habe. 

Wie kannst Du Dein Privatleben mit dem beruflichen verbinden?

Super. Von zu Hause aus zu arbeiten, ist ein Vorteil. Auch die Gleitzeit. Überhaupt ist die Arbeitszeitregelung hier human. Man kann fast immer sagen: »Ich muss um drei los.« Holt man einfach am nächsten Tag nach. Das Familiäre klappt auch gut, beispielsweise sein Kind von der Kita abholen oder dort morgens mal einen Termin wahrnehmen. Dann kommst du hier eben um zehn. Hängt auch vom Projekt ab. Natürlich gibt es Phasen, da wird es etwas stressiger, aber es ist komplett im Rahmen.