Roberta, Juniorberaterin

Wie heißt Du und woher kommst Du?

Ich heiße Roberta und komme aus Brasilien, aus Florianópolis. Das ist eine Insel in Süd-Brasilien. Jetzt wohne ich in Stuttgart, denn InMediasP hat auch ein Büro dort.

Was machst Du bei InMediasP?

Ich bin Juniorberaterin und arbeite in der Automobilbranche.

Was genau machst Du da?

Ich mache Beratungs- und Projektmanagementaufgaben für einen deutschen Automobilhersteller. Ich bin in zwei Teilprojekten eingesetzt. Das ist im PDM/PLM-Umfeld.

Und was hast Du davor gemacht?

Ich habe in Brasilien Ingenieurwesen studiert – Elektrotechnik und Maschinenbau. Der Schwerpunkt war Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Ich war auch für ein Jahr als Austauschstudentin an der Uni Hannover. Da hab ich Elektrotechnik und Informatik studiert. In Deutschland habe ich zwei Praktika gemacht: Eins im Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen und das zweite in Würzburg, bei einem deutschen Industrieunternehmen im Bereich Antriebs- und Steuerungstechnik. Dann bin ich zurück nach Brasilien und hab mein Studium beendet. Und danach bin ich wieder nach Deutschland gekommen. Ich wollte mir hier einen Job suchen, weil ich Ingenieur bin. Und Deutschland ist meiner Meinung nach eines der besten Länder für Ingenieure.

Warum hast Du Dich für InMediasP entschieden?

Ich bin nach Deutschland mit einem Visum für die Arbeitsplatzsuche gekommen und hatte sechs Monate Zeit, einen Job zu finden. Damals habe ich mich bei vielen Unternehmen beworben. Ich wollte einen Job, in dem ich mich weiterentwickeln und neue Sachen lernen kann. 

Ich wollte als Berater arbeiten, mit verschiedenen Projekten, Kunden und Industrietypen. Und das ist genau, was ich heute bei InMediasP mache. So bin ich zufrieden. 

Wie lief der Einstellungsprozess?

Ich habe meine Bewerbung per Mail geschickt, dann habe ich ein paar Tage später ein Telefoninterview gehabt und dann kam das Vorstellungsgespräch. Danach haben sie mir gleich einen Vertrag zugeschickt. Das war alles sehr schnell und einfach, das war super. 

Und wie hast Du die ersten Monate bei InMediasP erlebt?

Ich habe Ende November 2017 angefangen. Mein erster Tag war in der Firmenzentrale in Hennigsdorf. Ich hab so viele Leute kennengelernt. Und ab dem zweiten Tag war ich am Standort Stuttgart. Dort ist unser Büro ein bisschen kleiner. So war es einfacher, mich einzugewöhnen. Die Kollegen waren sehr freundlich. Mir wurde alles erklärt und ich hatte keine Probleme. Okay, die Sprache war für mich schwer, aber die Umgebung und die Leute waren alle super. Ich glaube, das ist ein großer Vorteil von InMediasP: Die Leute sind sehr nett.

Was gefällt Dir an Deinen Aufgaben am meisten?

Ich mag, dass ich in Projekten in der Automobilindustrie arbeiten kann. Es ist auch sehr gut, dass ich Schulungen besuchen kann. Ich kann immer neue Sachen lernen. Für mich ist das sehr wichtig, um verschiedene Erfahrungen zu sammeln. Ich arbeite nicht nur mit fachlichen Themen, sondern auch im Projektmanagement. Und InMediasP bietet verschiedene Schulungen an. So kann ich auch mein Deutsch verbessern. Am Anfang war es sehr schwer. Aber die Leute sind sehr geduldig.

Die Firma ist sehr multikulturell, es gibt viele Leute von überall auf der Welt. Das ist auch gut.

In welche Projekte warst Du bereits eingebunden?

Das ist das Produktdatenmanagement-Projekt bei dem Autobauer.

Arbeitest Du auch mit Teams aus anderen Bereichen?

Ich bin Beraterin, und wir müssen zum Beispiel diese Schnittstelle zwischen Kunde und Softwareentwickler sein. Wir Berater haben den Kundenkontakt, wir entwickeln das Konzept und die Lösungen. Und die Entwickler können das implementieren. 

Und wie weit kannst Du dabei selbst kreativ sein?

Ich glaube, ich kann immer kreativ sein. Bei InMediasP habe ich Raum dafür. Sie fragen mich oft und wollen meine Meinung wissen, ich finde das gut. Es ist wichtig, wenn wir verschiedene Lösungen finden können. 

Wie oft bist Du in Deinem Job unterwegs?

Unser Kunde ist in der Stuttgarter Region. Ich fahre mit dem Zug ungefähr einmal pro Woche zu ihm. Und dann komme ich mindestens viermal pro Jahr nach Hennigsdorf. Manchmal auch öfter, wenn Schulungen sind.

Wer organisiert Deine Reisen?

Das macht die Firma.  

Wie tauscht Ihr Euch als Team aus? Welche Meetings nutzt Ihr?

Wir arbeiten in unserem Projekt agil, mit Scrum. Es ist in Sprints aufgeteilt. Jede Woche haben wir mindestens zwei oder drei Sprint-Meetings. Es gibt auch einen Termin alle zwei Wochen für alle Teilprojekte zusammen, damit wir auch wissen und verstehen, was dort gerade läuft. Das finde ich auch interessant, weil das andere fachliche Themen sind.

Wie läuft die Arbeit am Standort Stuttgart ab?

Es gibt zwölf Leute. Ein paar bleiben beim Kunden. Ich gehe auch zum Kunden, wenn wir ein Meeting haben zum Beispiel, aber normalerweise arbeite ich im Büro in Stuttgarts Stadtmitte. Unser Büro ist gut. Es gibt zwar nicht viele Leute, aber alle sind sehr freundlich und nett. Sie sind sehr hilfsbereit, sie mögen es, sich zu unterhalten und mir alles zu erklären.

Und wie findest Du den Standort Hennigsdorf?

Die Leute in Hennigsdorf sind auch immer sehr sympathisch. Wenn ich da bin, sagen sie: »Hey, hallo« und fragen, wie es ist in Stuttgart. Es ist eine sehr freundliche Umgebung. 

Was habt Ihr für Events?

Zum Beispiel gab es 2018 das Jubiläum. Die Firma ist zwanzig Jahre alt geworden. Das war super. Es gab eine Reise an den Fleesensee. Das war das erste Mal, dass ich Golf probiert habe. Es gibt die Weihnachtsfeier und eine Sommerfeier. Es gibt viele Events. Und drei-, viermal pro Jahr komme ich für unsere Jour fixe-Tage nach Hennigsdorf. 

Triffst Du Dich mit Deinen Kollegen auch mal nach Feierabend?

Ja, wir gehen zum Weihnachtsmarkt, in Bars oder ins Restaurant. Und wir essen jeden Tag zusammen Mittag. 

Wie erreichst Du Deine Vorgesetzten? Sind sie gut ansprechbar?

Ich habe ja Kollegen, die schon länger dabei sind. Denen kann ich Fragen stellen. Und meine Projektleiter sind sehr freundlich zu mir. Sie fragen regelmäßig, wie alles läuft oder ob ich Fragen habe und zufrieden mit meiner Aufgabe bin. Sie geben mir neue Themen zum Lernen. Und sie finden es wichtig, dass ich Schulungen machen kann oder Prüfungen. Sie erklären mir, was ich wissen muss und wie ich mich verbessern kann. Und sie mögen, dass ich mich weiterentwickeln möchte. 

Arbeitest Du auch von zu Hause?

Normalerweise gehe ich zum Büro. Ich finde es besser, weil ich den anderen Leuten Fragen stellen kann. Und ich finde diese Beziehung mit den anderen Kollegen wichtig. Ich mag zum Büro zu gehen, aber ich weiß, dass ich notfalls auch Home Office machen kann. 

Wie stellst Du Dir Deine Zukunft hier vor? In welche Richtung würdest Du Dich gern entwickeln?

Ich würde gern in meiner Richtung bleiben. Fachliche Aufgaben haben, aber auch Projektmanagement-Aufgaben. Ich mag diese Balance. 

Ich möchte mich in verschiedenen Themen weiterentwickeln und würde gern auch andere Projekte kennenlernen, mit anderen Kunden. Das bietet InMediasP alles. 

Wir sind auch in drei verschiedenen Städten vertreten: Stuttgart, München und Berlin. Für mich sind das alles super Standorte. Ich hätte Lust, an verschiedenen Standorten zu arbeiten. Ich möchte viel Neues lernen. Und hier habe ich diese Möglichkeit.

Wie kannst Du Dein Privatleben mit dem Berufsleben vereinbaren?

Ich arbeite 40 Stunden pro Woche. Das teile ich normalerweise auf acht Stunden pro Tag auf. Wir haben eine Kernarbeitszeit, und ansonsten kann ich meine Arbeitszeit variieren. Ich habe genug Zeit für mein Privatleben.