Christina, IT-Consultant

Wie heißt Du und woher kommst Du? Was genau machst Du bei InMediasP?

Mein Name ist Christina. Ich bin eine waschechte Berlinerin und seit 2011 als Beraterin bei InMediasP tätig. Die Firma kenne ich übrigens schon von früher. Ich war mal als studentische Hilfskraft hier.

Was hast Du davor gemacht?

Verschiedene Sachen. Zum Beispiel als Beraterin im IT-Bereich. Und zwischendurch war ich in unterschiedlichen Positionen im Vertrieb und in der Prozessoptimierung tätig. Immer beratend. Ich hab damals in Hamburg gearbeitet. Aber ich wollte gern zurück nach Berlin. 

Und da hast Du Dich für InMediasP entschieden?

Ich kenne die Firma ja schon viele Jahre und habe gesehen, wie sie gewachsen ist. Ich war immer wieder in Kontakt mit ihr. Auch zu Weihnachtsfeiern wurde ich als ehemalige studentische Mitarbeiterin eingeladen. Dann hab ich sie auf einer Messe wiedergetroffen. InMediasP hatte gerade eine Ausschreibung und das hat super gepasst von der Position her. Ich bin zwar nicht wirklich aus der IT – hab ja BWL studiert – habe aber viel im Bereich gearbeitet. Auch schon vorher in Hamburg. Und da ich die Philosophie und die Werte der Firma kannte, war es das Richtige zurückzukehren.

Welche Kompetenzen kannst Du bei InMediasP besonders gut einsetzen? Und was muss man mitbringen, um Deinen Job zu machen?

Ich bin IT-Beraterin und seit mehreren Jahren bei einem großen Kunden von uns im Testmanagement unterwegs. Meine Kompetenzen sind ganz klar Kommunikation und Koordination. Schon früher, als Teilprojektleiterin und Vertrieblerin in anderen Unternehmen, brauchte ich 90 Prozent Kommunikation. Als Berater in der Dienstleistungsbranche hat man eben viel mit Kunden zu tun. In meinem jetzigen Projekt geht es um Softwareentwicklung. Da koordiniere und begleite ich das Testing für neue oder korrigierte Funktionalitäten. Deshalb habe ich im Laufe der letzten Jahre einige Schulungen besucht, obwohl ich zum Start schon gewisse Kenntnisse mitgebracht hatte.

In welche Projekte bist Du eingebunden? Arbeitest Du auch mit internationalen Teams?

Derzeit begleite ich als Testmanagerin mehrere Projekte eines großen Hausgeräteherstellers in Berlin. Da kümmere ich mich um mehrere Module und unterhalte mich ausschließlich mit internationalen Teams. Das heißt, die Unternehmenssprache beim Kunden ist Englisch.

Ich habe mit vielen verschiedenen Kulturräumen zu tun: Indien, Amerika, ganz viel Südeuropa. Vor allem Spanien und die Türkei.

International bist Du mit den Teams ja sehr vernetzt. Auch interdisziplinär?

Das sind alles verschiedene Fach- und Produktbereiche, aber nicht verschiedene Branchen. Ich hab sowohl mit dem Business, also mit internen Kunden unseres Auftraggebers, zu tun als auch mit der dazugehörigen IT-Abteilung. Angesiedelt ist das Projekt in der IT.

Besuchst Du auch Fachveranstaltungen?

Nicht oft. Wenn, dann im Bereich Teamcenter. Das ist eine wichtige Software, einer unserer Kernbereiche, in dem wir viel unterwegs sind. Da besuche ich dann Fachveranstaltungen, weil ich als Managerin täglich mit diesem Produktdatenmanagement-System konfrontiert bin.

Wie oft bist Du in Deinem Job unterwegs?

Momentan bin ich nur zwei, drei Mal im Jahr auf Dienstreise. Immer mit oder im Auftrag des Kunden, zum Beispiel nach München. Das kann sich bei einem Kunden außerhalb Berlins aber schnell ändern.

Wer organisiert die Reisen?

Das machen meine Kolleginnen aus dem Office-Management. Eine sehr gute Unterstützung. Der Kunde setzt die Meetings an, und ich gebe nur die Reisedaten durch. Das klappt wunderbar. 

Wie tauscht ihr euch als Team aus? Was für Meetings nutzt ihr?

Das ist eher inhouse. Ich bin Kompetenzfeldleiterin für die IT-Qualitätssicherung. Dabei geht es darum, die Kompetenzen von Kollegen, die im gleichen Geschäftsbereich und Themenfeld unterwegs sind, zu bündeln und für andere Kollegen verfügbar zu machen. Wir organisieren uns meist über Skype, weil wir auch Kollegen haben, die viel unterwegs sind. Aber wir versuchen, uns mindestens sechsmal pro Jahr hier in der Firmenzentrale in Hennigsdorf zu treffen. Und Schulungen finden auch in Hennigsdorf statt.

Wie würdest Du das Miteinander in Deinem Teamumfeld und bei InMediasP insgesamt beschreiben?

Es ist ein sehr gutes Miteinander. Übrigens ist das auch der Grund, warum ich sofort gesagt habe: Ich komme zurück. Das große Plus der Firma ist, dass man sehr familiär, sehr kollegial miteinander umgeht und sich insgesamt sehr wohlfühlt. Es ist ein schönes Arbeiten miteinander und ein ganz großer Pluspunkt für InMediasP. Die Kollegen kommen offen auf einen zu und haben immer ein offenes Ohr, egal, wie beschäftigt sie sind.

Hier gibt es kaum Berührungsängste, auch über den Fachbereich hinaus. Ich bin ja auch mit anderen Kollegen in Kontakt. Insgesamt ist die Unternehmenskultur sehr offen, sehr herzlich, sehr hilfsbereit.

Veranstaltet ihr Events? Und trefft ihr euch auch nach Feierabend?

2018  haben wir 20 Jahre InMediasP gefeiert. Da haben wir über drei Tage ein ganz tolles Sommerfest gehabt. Die Weihnachtsfeier macht auch immer viel Spaß. Und dann gibt es auch in den Teams und Geschäftsbereichen Veranstaltungen oder projektspezifische Events. Und wenn ein Projekt erfolgreich beendet wurde, gibt es auch mal eine schöne Abschlussfeier. 

Oder wir treffen uns nach Feierabend. Bei mir ist das aber eher sporadisch, weil ich ja mehr in Berlin als hier in Hennigsdorf bin. Aber so alle drei Wochen treffen wir uns beim Griechen mit 15 oder 20 Leuten und tauschen uns aus. 

Außerdem treiben wir viel Sport. Im Sommer spielen wir Beachvolleyball. Viele Kollegen sind auch begeisterte Läufer. Und selbst, wenn man nicht mitmacht, kommt man dazu und feuert die Kollegen an.

Wie erreichst Du Deinen Vorgesetzten? Ist er für Dich gut ansprechbar?

Ich habe ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu meinem Vorgesetzten, auch wenn wir uns nicht oft im Jahr sehen. Während der Dienstzeit kann ich ihn jederzeit anrufen und umgekehrt. 

Inwiefern nutzt Du die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten?

Das ist auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, die ich jetzt intensiv genutzt habe. Ich hatte einen Arbeitsunfall und musste operiert werden. Danach war es für mich nicht möglich, zum Kunden zu gehen, weil ich nicht gut laufen konnte. Und da war’s natürlich super, dass ich von zu Hause aus arbeiten konnte. Das ist ein ganz großer Pluspunkt im Zuge der Flexibilität der Firma. Ist ja auch eine Win-Win-Situation. 

Kannst Du Deine Erfahrungen und Fachkenntnisse auch an jüngere Mitarbeiter weitergeben?

Ich hab ja erzählt, dass ich Kompetenzfeldleiterin für die ITQS bin. Da machen wir mehrmals pro Jahr interne, interaktive Veranstaltungen wie zum Beispiel  Workshops. Nicht nur für jüngere Kollegen, auch für die, die mit dem Umfeld bisher nicht viel Berührung hatten oder vielleicht in ein neues Projekt kommen. Die können sich einfach dazubuchen. 

Als interne Trainerin vermittle ich in einer 2-Tages-Schulung Basiskenntnisse zum Thema Projektmanagement, oder auch Selbstorganisation und Zeitmanagement, da biete ich halbtags Seminare an. Da melden sich viele jüngere Mitarbeiter, die gerade zu uns gestoßen sind. Das Angebot wird gut angenommen. 

Stichwort Work-Life-Balance: Wie gut kannst Du Dein Privatleben mit Deinem Berufsleben vereinbaren?

Sehr gut. Wir haben eine Kernarbeitszeit zwischen 9 und 15 Uhr. Wer mal früher weg muss oder später kommt wegen eines Arzttermins, kann das vorher einfach abklären.

Da ist die Firma wirklich sehr flexibel. Ich bin entspannt. Trotz Stress auf Arbeit habe ich noch genug Zeit für mein Privatleben. Das finde ich auch sehr wichtig.