Maximilian, IT-Consultant

Wie heißt Du und woher kommst Du?

Mein Name ist Maximilian. Ich komme aus Berlin. Ich leb da schon immer und hab da auch studiert. Bei InMediasP bin ich jetzt seit etwa zwei Jahren. 

Was ist Deine Position bei InMediasP?

Ich bin Juniorberater. Offiziell heißt es Systemberater, mit Schwerpunkt auf PDM-Systeme und DMU-Tools, also digitale Absicherung.

Was genau machst Du in Deinem Job?

Ich nehme Prozesse und Anforderungen der Kunden auf und passe dann unsere Software und Abläufe an ihre Wünsche und Bedürfnisse an. 

Was hast Du davor gemacht?

Ich habe Luft- und Raumfahrttechnik in Berlin studiert und war studentischer Mitarbeiter am Institut für Flugmechanik und Flugregelung. Hab im Luftfahrtbereich als Werkstudent und in diversen Praktika gearbeitet. Und nach dem Studium bin ich direkt bei InMediasP eingestiegen.

Warum hast Du Dich für InMediasP entschieden?

Ich hatte mit Flugmechanik und Flugregelung eine ziemliche Nische erwischt. Außerdem sind die Innovationszyklen in der Luftfahrt enorm lang. Wenn man mal was Tolles entwickelt, dauert es sehr lange, ehe es in die Luft kommt. Da hab ich mir gesagt: Ich will lieber branchenübergreifend arbeiten. Und mit ihrem breiten Kundenportfolio war InMediasP eine absolut sinnvolle Wahl.

Da hab ich mir gesagt: Ich will lieber branchenübergreifend arbeiten. Und mit ihrem breiten Kundenportfolio war InMediasP eine absolut sinnvolle Wahl. 

Wie war Dein Start hier? Wie wurdest Du eingearbeitet?

Der Start war sehr freundschaftlich und familiär. Wir haben uns sofort alle geduzt. Man wird durchs Büro geführt, stellt sich kurz vor. Und als es losging, habe ich gemerkt: Du wirst hier nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern kannst Dich vorbereiten. Du wirst behutsam und didaktisch sehr gut herangeführt. 

Welche Kompetenzen kannst Du bei InMediasP besonders gut einsetzen?

Ich kann mich hier interdisziplinär einbringen. Als Ingenieur programmiere ich auch sehr gern. Das kam gut an, dass ich nicht nur PowerPoints und Visio-Diagramme pinsele, sondern auch in der Entwicklung mitarbeiten kann. Hier wird alles honoriert, was man kann, auch in Sachen interne Weiterbildung. Jeder kann hier Schulungen zu verschiedensten Themen anbieten, wenn er möchte. Dafür gibt’s hier extra ein Forum, in dem jeder seinen Beitrag leisten kann. Das wird sehr gut angenommen. Man kann sich hier mit all seinen Facetten einbringen. 

Und was muss man so mitbringen, um Deinen Job zu machen?

Auf jeden Fall analytisches Denken, der Skill, sich in bestehende Sachen einzuarbeiten. Wir arbeiten hier vor allem mit Produktstrukturen und Systemlandschaften, die historisch gewachsen und deshalb meist sehr komplex sind. Es kommt ja eher selten vor, dass ein Kunde ein PLM-System ganz neu einführen möchte.

Zudem ist es sicher gut, wenn man auch ein bisschen programmieren kann – obwohl’s kein Muss ist. Aber es ist schon von Vorteil, wenn man Systemvorgänge, die im Backend ablaufen, auch versteht. 

In welche Projekte warst Du bereits eingebunden?

Ich bin mit einem Tool gestartet, das ich für den Austausch von Funktionsdaten entwickelt habe. Dann habe ich an einem Projekt mitgearbeitet, in dem CAD-Konstruktionsprozesse automatisiert werden. Ich war auch als Trainer bei der Neueinführung von Teamcenter UA für einen Schienenfahrzeughersteller dabei. Das Projekt läuft noch. Dann hab ich im Testmanagement für einen Automobilhersteller gearbeitet. Und seit Neustem bin ich bei der Neueinführung von Teamcenter UA bei einem Hersteller für Flugzeugsitze an Bord. Da entwerfe ich das Datenmodell. Es geht darum, die gewohnten Geschäftsabläufe im neuen System abzubilden.

Arbeitest Du auch in interdisziplinären Teams?

Ja. Da ist einerseits natürlich die »trockene« Prozessberatung. Also das Aufnehmen von bestehenden Geschäftsprozessen und deren Optimierung. Aber ich arbeite eben auch interdisziplinär, wenn ich bestimmte Anforderungen mit in die Entwicklung nehme und sage: Hier fehlt das und das Plugin, macht das mal. Oder ich setze es selbst um. 

Change Management spielt auch eine Rolle, also die Unterstützung derjenigen, die von einer Änderung in ihrer täglichen Arbeitsweise betroffen sind und ein neues Programm bedienen müssen. Da überlegen wir uns, wie wir die Leute an die Hand nehmen und gucken, dass Unterlagen und Lehrweisen auch vernünftig aufbereitet werden, damit den Leuten die Angst genommen wird und sie sich gut ins neue Programm einarbeiten können. Das ist auch interdisziplinär und benötigt Fingerspitzengefühl. 

Wie weit kannst Du Deine Kreativität ausleben?

Ich habe viel in Projekten gearbeitet, wo das ging. Aber z.B. im Testmanagement ist nicht viel Platz für Kreativität. Insgesamt ist das von Projekt zu Projekt unterschiedlich.

Wie oft bist Du in Deinem Job unterwegs? Wer organisiert die Reisen?

So alle zwei Monate bin ich für’n paar Tage bei Kunden, vor allem in München und Stuttgart. Die Reisetätigkeit ist in meinem Fall nicht so umfangreich. Wir haben auch Kollegen, die vier von fünf Tagen in Wolfsburg sind oder jede Woche nach Stuttgart fliegen. Die Organisation der Reisen übernehmen die netten Damen oben aus’m Backoffice. 

Wie tauscht Ihr Euch als Team aus? Was nutzt Ihr für Meetings?

Wir sind in Geschäftsbereiche und Kompetenzfelder gegliedert. Da gibt es pro Quartal ein Meeting. Da kommen dann alle Leute von unseren Standorten zusammen und tauschen sich aus über Strategien und Projekte. 

In unseren Projektteams läuft das über Skype oder Telefon. Wenn wir zusammensitzen, ist das sehr locker. Wir haben hier einen sehr familiären Zusammenhalt. Da spielen wir auch mal Kicker oder treffen uns im Social Room und reden dann. Oder einfach auf dem Flur, vor der Kaffeeküche. Das ist hier nicht fest geregelt, alles ist sehr fließend und das ist auch gut so.

Erfährst Du auch, woran andere Teams arbeiten?

Ja. Gerade durch diesen fließenden und ungezwungenen Austausch bekommt man Infos von den Kollegen. Es gibt auch immer wieder zentrale Unternehmensinfos, wo dann gesagt wird: Das und das neue Projekt ist jetzt gestartet.

Das Teilen von Informationen ist hier sehr gut geregelt, alles ist sehr transparent. 

Wie würdest Du das Miteinander bei InMediasP beschreiben?

Sehr freundschaftlich und ungezwungen, hier steht quasi von der Buchhaltung bis zur Geschäftsführung jede Tür offen. 

Du fühlst Dich also gut integriert?

Absolut, vom ersten Tag an. 

Welche Firmenevents veranstaltet Ihr? Und trefft Ihr Euch auch mal nach Feierabend?

Wir hatten 2018 unser 20-jähriges Jubiläum. Da waren wir in einem schönen Hotel an der Müritz. Wir haben zusammen Golf gespielt, schön gegessen und gefeiert. Dazu gibt’s natürlich jedes Jahr die Weihnachtsfeier und ein Sommerfest. Wir haben hier auch WhatsApp-Gruppen, wo jeder reinkommen kann. Da verabreden wir uns zum Beispiel zum Baden oder Fußballspielen oder halt auch mal für den Biergarten. 

Wie erreichst Du Deine Vorgesetzten? Sind sie für Dich gut ansprechbar?

Ja, entweder klopfe ich oder, wenn die Tür offen ist, platze ich einfach rein. Da ist immer ein offenes Ohr. 

Nutzt Du auch mal die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten?

Kann ich. Wir haben ein flexibles Modell. Ich glaube, ich hab noch nie gehört, dass es abgelehnt wurde, von zu Hause aus zu arbeiten. Ich persönlich komme allerdings lieber ins Büro.

Wie stellst Du Dir Deine Zukunft bei InMediasP vor? In welche Richtung kannst Du Dich hier entwickeln?

Ich möchte später gern mehr in der Entwicklung arbeiten. Dass es eher Richtung Schnittstelle zwischen Anforderungsaufnahme und tatsächlicher Umsetzung geht. Ich denke, jeder kann sich hier so entwickeln, wie er möchte. Man kann grundsätzlich über alles reden. Da sind keine Limits gesetzt. 

Stichwort Work-Life-Balance. Wie gut kannst Du Privates und Berufliches vereinbaren?

Sehr gut. Wir haben ein sehr faires Gleitzeitmodell. Die meisten von uns haben vierzig Stunden in der Woche und können über ein Stundenkonto Gleitzeit auf- oder abbauen. Hier werden außerdem Minipausen angeboten, in denen wir uns sportlich auflockern. Wir hatten zum Beispiel mal einen Kollegen, der Tai-Chi angeboten hat. Und durch dieses familiäre Miteinander hier ist auch die soziale Balance gegeben.