Robert, Seniorberater

Wie heißt Du und woher kommst Du?

Ich heiße Robert, komme aus der Nähe von Magdeburg und wohne seit dreieinhalb Jahren in München.

Was genau machst Du bei InMediasP?

Ich bin Geschäftsbereichsleiter für die Systemberatung. Parallel bin ich in einem Projekt als Berater für einen LKW-Hersteller in München tätig.

Was hast Du davor gemacht?

Ich hab Maschinenbau studiert. Danach hab ich meine Promotion im Forschungszentrum eines Stuttgarter Automobilbauers gemacht und im Anschluss fünf Jahre in der IT-Beratung bei dessen Tochterfirma gearbeitet. Da ging es um die digitale Montageabsicherung sowie die Datenversorgung für die digitale Fabrik Rohbau. Seit dreieinhalb Jahren bin ich bei InMediasP und betreue das Projekt eines etablierten Nutzfahrzeugherstellers. 

Warum hast Du Dich für InMediasP entschieden?

Ich wollte mich beruflich verändern und eine neue Herausforderung annehmen. Ich war neugierig darauf, was anderes zu sehen und zu lernen. 

Und wie war Dein Start hier?

Es ging sehr schnell sehr tief in die Themen. 

In kürzester Zeit durfte ich viel Neues lernen. Neue Firma, neues Thema, neue Leute, neuer Job – das war eine spannende und intensive Zeit. 

Was gefällt Dir an Deinem Aufgabengebiet besonders?

Als Berater gefällt mir das Spannungsfeld. Also: Der Kunde hat ein Problem, bei dem er nicht weiterkommt. Und wir können Ideen entwickeln, wie man es löst. Was will man mehr, wenn am Ende das, was man sich ausgedacht hat, auch wirklich funktioniert?

Wie war Deine Laufbahn bei InMediasP?

Ich war immer in meinem aktuellen Projekt tätig. Da hab ich immer mehr Verantwortung übernommen. Ab 2016 gab’s ein weiteres Projekt bei einem großen Nutzfahrzeughersteller, das ich mit koordiniert und betreut habe. Zu meiner Beratertätigkeit sind immer Aufgaben und Themen hinzugekommen: Den Standort München betreuen, seine Entwicklung vorantreiben, sich um die Mitarbeiter kümmern, die anderen Projekte betreuen. Dabei ist auch eine stärkere Verbindung mit den Mitarbeitern in Hennigsdorf entstanden. Man organisiert, tauscht sich aus, arbeitet zusammen. 

Was genau machst Du in Deinem Projekt?

Unsere Aufgabe ist das Thema Fachintegration. Das heißt, wir sind an der Schnittstelle von PDM- und CAD-System tätig, wobei das PDM-System neu eingeführt wird. Anders gesagt: Wie speichert man 3D-Daten im PDM-System? Wie kann man sie abrufen und damit weiter arbeiten? Dafür entwickeln wir Methoden und Prozesse und erstellen Spezifikationen für die verwendeten Systeme. Außerdem schauen wir im Umfeld der Konstruktion, welche Schnittstellen es zu anderen Fachthemen gibt, zum Beispiel Änderungsmanagement oder Variantenmanagement. Aus Sicht der CAD-Konstruktion bin ich der Ansprechpartner für die anderen Fachbereiche. Wenn sie etwas entwickeln, werde ich gefragt, welche Auswirkungen das hat. Ich diskutiere das dann mit meinen Kollegen, und wir lösen die Sache so, dass sie keine unerwünschten Auswirkungen hat.

Arbeitest Du auch im interdisziplinären Team?

Wir haben ein festes Team in einem Teilprojekt, das in ein großes Programm eingebunden ist. Zum Teilprojekt gehören Leute aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen des Kunden und anderer Beratungsfirmen. Zusätzlich gibt es den intensiven Austausch über alle Teilprojekte.

Besuchst Du auch Fachveranstaltungen?

Ja, vorrangig sind das Messen, auf denen wir als Firma vertreten sind und auf denen wir auch mal Vorträge halten zu den Themen, die wir bearbeiten. Das machen wir teilweise auch mit dem Kunden zusammen. Wie z.B. auf dem »ProSTEP iViP-Symposium«, da sind wir als Firma immer vertreten. 

Du bist ja am Standort München tätig. Wie sieht die Arbeit dort aus?

Wir haben hier aktuell fünf Mitarbeiter. Die sind den Großteil der Woche vor Ort beim Kunden. Im Idealfall sind wir donnerstags, freitags im Büro. Von hier können wir unsere Projekte bearbeiten oder uns austauschen. Das können kundenspezifische Themen sein. Oder wir besprechen, wie wir unseren Standort weiterentwickeln können.  

Was zeichnet den Standort München aus Deiner Sicht aus?

Er ist noch klein, aber der Zusammenhalt ist sehr gut. Wir verstehen uns prima, es macht Spaß, mit den Leuten zusammenzuarbeiten. Alle sind sehr motiviert.

Man kann sich leicht ein Thema greifen, es weiterentwickeln und erfolgreich abschließen. Das ist eine sehr schöne Situation.

Wie oft bist Du in Deinem Job unterwegs?

Aktuell bin ich drei, vier Tage in der Woche beim Kunden vor Ort. Zusätzlich bin ich alle 14 Tage in Berlin, um mich mit den Geschäftsführern und meinen Kollegen abzustimmen. 

Dann bist Du also auch mal an den anderen Standorten?

Genau, das ist notwendig, da meine Mitarbeiter nicht nur in München, sondern auch in Stuttgart, Hennigsdorf oder Wolfsburg tätig sind. 

Und wer organisiert Deine Reisen?

Ich plane nur, wann ich wohin möchte. Um Hotelbuchungen, Flüge oder um das Taxi kümmert sich unser Sekretariat.

Wie tauscht Ihr Euch als Team aus? Was für Meetings nutzt Ihr?

Wir haben pro Halbjahr ein Bereichsmeeting, bei dem der komplette Bereich zusammenkommt. Es gibt auch kleinere Meetings, bei denen die Standorte besucht werden. Da werden dann z.B. organisatorische Themen ausgetauscht. Und dann gibt es noch themenbezogene Meetings. Außerdem treffe ich mich regelmäßig mit den Projektmanagern. Da stimmen wir uns meist via Skype ab.  

Wie würdest Du das Miteinander bei InMediasP beschreiben?

Das ist sehr positiv. Es ist zum Beispiel überhaupt kein Problem, wenn man eine Frage hat. Da nehmen sich die Leute Zeit, unterstützen Dich und finden Antworten. Auch der persönliche Zusammenhalt ist sehr stark.

Welche Firmenevents veranstaltet Ihr?

Grundsätzlich fördert InMediasP den Austausch zwischen den Mitarbeitern. Das passiert zum Beispiel viermal im Jahr in Jour fixes. Bei diesen Terminen werden wichtige Informationen an alle Mitarbeiter weitergegeben, wir sehen uns alle wieder und tauschen uns aus. 

Dann tragen die Mitarbeiter auch immer wieder Themen aus ihren aktuellen Projekten vor. Wer Interesse hat, kann sich einfach eintragen und informieren. Zusätzlich gibt es noch jährlich ein Sommer- und ein Weihnachtsfest. Außerdem kann jeder Bereich einmal im Jahr ein Teamevent auf die Beine stellen. Und dann organisieren Mitarbeiter auch noch die Teilnahme an Veranstaltungen wie Firmenläufe oder Fußballturniere. 

Und trefft Ihr Euch als Kollegen auch mal nach Feierabend?

Ja, aber in München ist das noch nicht so ein Thema, da sich der Standort gerade entwickelt. Aus Hennigsdorf höre ich aber schon, dass die Leute auch nach Feierabend oder am Wochenende etwas zusammen unternehmen und auch schon Freundschaften entstanden sind.

Wie sorgst Du dafür, dass Du für Deine Mitarbeiter gut erreichbar bist?

E-Mail und Telefon sind die einfachsten Wege, um mich zu erreichen. Ansonsten persönlich, wenn ich vor Ort am jeweiligen Standort bin.

Nutzt Du auch mal die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten?

Die nutze ich teilweise einfach, um mir einen weiten Anfahrtsweg zu ersparen. Mir persönlich fällt es leicht, mich auch zu Hause zu konzentrieren und intensiv ein Thema zu bearbeiten. 

Stichwort Work-Life-Balance: Wie gut kannst Du Privates und Berufliches vereinbaren?

Grundsätzlich muss man sich manchmal einfach auch selbst disziplinieren und sehen: Was schaffe ich und was nicht. Oft arbeiten die Leute hier viel, weil ihnen die Themen Spaß machen. Aber es wird auch von den Geschäftsführern darauf geachtet, dass Beruf und Freizeit ausgewogen sind und bleiben. 

Ich kriege das gut hin mit meinem Privatleben. Es gibt aber auch Phasen, da rückt der Job stärker in den Vordergrund. Das war z.B. mit dem Beginn meiner neuen Aufgabe als Geschäftsbereichsleiter der Fall. Es wird aber aktiv darauf geachtet, dass sich die Belastung zeitnah wieder reduziert und alles wieder in Balance kommt.